Netzanschlussvertrag stadtwerke

Der Anschlussvertrag gilt unter der Bedingung, dass die Hochspannungsleitung des Kunden innerhalb von 36 Monaten nach Unterzeichnung des Anschlussvertrages gebaut wird und die Anschlussgebühr bis zum Fälligkeitsdatum auf der Rechnung entrichtet wurde. Der Anschlussvertrag gilt bis auf Weiteres mit einer Kündigungsfrist von drei Jahren. Der Vertrag kann frühestens 15 Jahre nach seiner Unterzeichnung gekündigt werden. Der Kunde muss über einen gültigen Anschlussvertrag verfügen, um einen Hauptnetzvertrag zu unterzeichnen. Die Deutsche Overordnung [KMH2] zum Netzanschluss von Kraftwerken (KraftNAV) regelt ein bundesweites Standardverfahren für den Anschluss neuer Kraftwerke an das bestehende Stromnetz. KraftNAV wurde vor dem Hintergrund des 2002 gesetzlich vorgesehenen Ausstiegs aus der Kernenergie (vorbehaltlich der Gewährung von Reststromproduktionsrechten) entwickelt. KraftNAV wurde entwickelt, um eine mittelfristig erwartete “Lücke” in der Stromversorgung zu schließen und die Einzelheiten der nichtdiskriminierenden Anbindung an das System zu regeln. Ziel war es, Investitionen in neue Kraftwerke rasch und auf der Grundlage des Grundsatzes der Nichtdiskriminierung durchzuführen. KraftNAV gilt für den Anschluss von Erzeugungsanlagen mit einer Nennleistung von 100 Megawatt oder mehr an Stromversorgungsanlagen bei einem Spannungsniveau von mindestens 110 Kilovolt. Ein Schaltplatzanschluss bedeutet eine Verbindung zu einem 400-, 220- oder 110-kV-Hauptnetz-Schaltplatz. Wenn sich geplante Verbindungen in der Nähe eines Schalthofs befinden, müssen sie direkt an den Schalthof und nicht an eine Übertragungsleitung angeschlossen werden. Wenn Sie eine Verbindung zum Hauptnetz planen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Bitte füllen Sie die Informationen im Kartenservice von Fingrid (auf Finnisch) aus. Wichtige Informationen über den vom Kunden geforderten Hauptnetzanschluss sind die Kontaktinformationen des Kunden, grundlegende Informationen über den Anschluss und einen potenziellen Standort, Informationen über den Transformator und die Filialleitung, detaillierte Standortinformationen und Netzinformationen (von Fingrid an den Kunden gesendet), Stromausherrung und/oder Erzeugung einer Verbindung, Turbinentyp und Leistung, Anschlusspunktlage auf der Karte und der voraussichtliche Umsetzungszeitplan für das Projekt. Der Anschlussvertrag tritt in Kraft, sobald er von den Vertragsparteien unterzeichnet wurde und der Kunde die im Anschlussvertrag genannten Anschlussgebühren entrichtet hat. Der Kunde zahlt die im Vertrag angegebene Anschlussgebühr nach Erhalt einer Rechnung von Fingrid. Unsere “Technical Connection Conditions of 50Hertz Transmission GmbH (TAB 50Hertz Part A)” gelten sowohl für Netzanschlusskunden, die ihre technischen Systeme erstmals an das Netz von 50Hertz anschließen, als auch für diejenigen, die ihre bereits angeschlossenen Systeme modifizieren. Die Kriterien für eine wesentliche Änderung sind in TAB 50Hertz Teil A festgelegt. Die Übertragungskapazität der Übertragungsleitung und die regionale Netzsicherheit des Hauptnetzes müssen stets mit dem Übertragungsnetzbetreiber überprüft werden. Die notwendigen Netzanalysen werden immer mit dem Kunden durchgeführt. Sobald die Pläne genehmigt sind, kann mit dem Bau begonnen werden. Der Kunde liefert den Projektumsetzungszeitplan, die endgültigen Dokumente und die elektrischen Werte an Fingrid. Eine Einigung über Stromübertragungsausfälle im Hauptnetz während des Baus des Anschlusses muss so früh wie möglich getroffen werden.