Telekom mobil Vertrag verlängern konditionen

Drittens wurden in dem Artikel die Richtlinien der einzelnen Rechtsordnungen festgelegt. In Kanada konzentrierte sich die Politik als Reaktion auf einen Markt, der von nur wenigen großen Anbietern beherrscht wird, in erster Linie auf die Schaffung eines Wettbewerbsumfelds. In Ermangelung von Regulierung hatte sich ein eher unternehmensfreundliches System etabliert. In den USA, wo es einen stärkeren Wettbewerb unter den Mobilfunkanbietern gegeben hat, war dies nicht der Fall. Die geographische Ausdehnung und die geringe Bevölkerung Kanadas haben regulatorische Eingriffe erforderlich gemacht, um den Wettbewerb anzukurbeln. Der englische Ansatz, der mit dem allgemeinen Ansatz des Vertragsrechts im Einklang steht, begünstigt die individuelle, insbesondere verfahrensrechtliche Fairness. Der Ansatz Deutschlands, der mit der Dortzuschlagsgrundlage für missbräuchliche Vertragsklauseln im Einklang steht, konzentriert sich auf den Schutz der Gesellschaft als Ganzes. Das Fehlen einer spezifischen Regulierung in den USA ist ein Beweis für die Verfolgung einer Politik des freien Marktes. Unabhängig von der politischen Position, mit Ausnahme Kanadas, das auf der Grundlage der weitreichenden regulatorischen Eingriffe erklärt werden kann, die durch externe Faktoren erforderlich sind, ist das Schutzniveau für die Verbraucher in Bezug auf die Vertragsgestaltung ähnlich. Im Gegensatz zu den kanadischen und englischen Ansätzen sind Mobilfunkverträge in Deutschland in erster Linie durch das allgemeine Vertragsrecht und nicht durch branchenspezifische Regelungen geregelt. Die Branchenaufsicht, die Bundesnetzagentur, legt nur in der Transparenzverordnung 2016 Abschnitt 5 Regeln für die Vergabe von Aufträgen in sehr begrenztem Umfang fest und befasst sich überwiegend mit technischen Aspekten der Telekommunikationsdienste. Die Regelung der ursprünglichen Verpflichtungsperiode wird hauptsächlich durch die allgemeinen Bestimmungen über missbräuchliche Vertragsklauseln in Verbraucherverträgen bestimmt. Section 309 Nr.

9 a) BGB begrenzt die anfängliche Verpflichtungsfrist eines langfristigen Verbrauchervertrags, der auf der Grundlage der Standardvertragsbedingungen des Unternehmers geschlossen wird, auf 24 Monate. Eine Laufzeit von mehr als 24 Monaten in einem solchen Verbrauchervertrag würde als missbräuchlich und damit nichtig angesehen. Das EU-Telekommunikationspaket, das sich auf die englische Höchstverpflichtungsfrist auswirkte, hatte wenig Einfluss auf den deutschen Ansatz, da die anfängliche Verpflichtungsfrist für die meisten Verträge bereits nach allgemeinem Vertragsrecht auf 24 Monate begrenzt war (BGB- 309 Absatz 9)(a)).